FAQ

Über den Königsweg

Werde ich das Nordlicht sehen?

Die Chancen, dass du auf dem King’s Trail Nordlichter siehst, stehen extrem gut (auch wenn die Natur natürlich nie eine hundertprozentige Garantie gibt). Die gesamte Route verläuft oberhalb des Polarkreises und wir starten im schwedischen Abisko. Das Dorf gilt weltweit als einer der absolut besten Orte auf der ganzen Erde, um die Aurora Borealis zu erleben.

Grund dafür ist ein einzigartiges Mikroklima, das vor Ort auch als 'Blue Hole' bekannt ist. Die umliegenden Berge schirmen die Wolken ab, weshalb der Himmel über Abisko statistisch gesehen viel öfter klar ist als im Rest von Lappland. Da wir tief in die Wildnis eintauchen und in abgelegenen Hütten übernachten, gibt es außerdem keinerlei störendes Kunstlicht. Sobald der Himmel aufklart und die Sonne aktiv ist, musst du einfach nur vor die Hütte treten und nach oben schauen, um das magische grüne Licht zu genießen.

Wie groß sind die Gruppen und wie werden sie aufgeteilt?

Auf dem King’s Trail sind wir in kleinen Gruppen unterwegs. Das sorgt für eine angenehme Atmosphäre und gibt dir gleichzeitig zusätzliche Sicherheit auf dem Trail.

Pro Abreisetag teilen wir euch in zwei Gruppen – Gruppe A und Gruppe B – auf. Beide Gruppen legen dieselbe Strecke zwischen der Abisko Turiststation und der Singi-Hütte zurück und verbringen dabei genauso viele Nächte in den Hütten.

Der Unterschied liegt lediglich im Ablauf:

  • Gruppe A startet direkt an Tag 2 auf dem Haupttrail.
  • Gruppe B verbringt Tag 2 mit einer entspannten Runde rund um die Abisko Station und startet erst an Tag 3 auf dem Haupttrail. Dadurch ist Gruppe B während des Treks immer einen Tag hinter Gruppe A.

Am Tag 7 treffen beide Gruppen wieder zusammen: Während Gruppe B von der Salka-Hütte nach Singi wandert, unternimmt Gruppe A eine Tagestour rund um den Kebnekaise. Am späten Nachmittag werden beide Gruppen mit dem Schneemobil abgeholt und gemeinsam nach Nikkaluokta gebracht.

Ich habe noch nie eine Wintertour gemacht, kann ich trotzdem mitkommen?

Ja, absolut! Du brauchst keinerlei Vorerfahrung mit Wintertreks oder Schneewanderungen, um dabei zu sein. Solange du eine gute Grundfitness mitbringst und verletzungsfrei bist, ist die Route super machbar.

Egal ob du dich für Schneeschuhe oder Skier entscheidest: Die richtige Technik hast du schon nach dem ersten Tag raus.

Unsere Guides zeigen dir alles, was du wissen musst. Das macht diesen Trek zum perfekten Einstieg in dein arktisches Abenteuer!

Wie anspruchsvoll ist der King’s Trail?

Der King’s Trail ist für jede*n mit einer guten Grundkondition absolut machbar. Unsere Guides haben eine ausgewogene Route für dich zusammengestellt, bei der die Tagesetappen zwischen 12 und 22 Kilometern liegen. Du bist hauptsächlich in verschneiten Tälern und sanften Hügellandschaften unterwegs, extrem steile Anstiege gibt es also nicht.

Was die Tour herausfordernd machen kann:

  • Extremes Wetter: Im Winter können die Temperaturen bis auf minus 30 Grad fallen und das arktische Wetter schlägt manchmal blitzschnell um. Richtig gute Ausrüstung ist deshalb entscheidend, damit du sicher und komfortabel unterwegs bist.
  • Das Gewicht der Pulka: Du ziehst deine ganze Ausrüstung in einer Pulka (einem Schlitten) hinter dir her. Unnötiger Ballast macht das Ziehen viel anstrengender, daher ist leichtes Gepäck das Geheimnis für einen entspannten Trek.

Möchtest du alle Details zu Gelände, Wetter und Tagesetappen erfahren? Dann wirf einen Blick auf unsere Übersicht zum Schwierigkeitsgrad.

Was ist im Basispreis enthalten?

Das ist im Preis enthalten:

  • Komplett geplante Route und die gesamte Reiseorganisation
  • Professionelle Begleitung durch erfahrene Guides
  • 5 Übernachtungen in gemütlichen schwedischen Berghütten und 2 Nächte in einer gut ausgestatteten Bergstation
  • Materialverleih: wähle selbst zwischen einem Abenteuer auf Schneeschuhen oder Nordic Skiern
  • Praktische App für dein Smartphone mit allen Infos rund um die Reise
  • Schneemobil Transport von Singi bis zum Zielort

Für wen ist diese Reise gedacht?

Der Trail ist für alle zwischen 16 und 65 Jahren geeignet, die eine gute Grundfitness und Lust auf ein echtes Abenteuer mitbringen. Dich erwartet einiges an körperlicher Aktivität, daher solltest du dich gesund und fit fühlen. Teilnehmende unter 18 Jahren müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden.

Du möchtest zum ersten Mal eine mehrtägige Wanderung ausprobieren, bist dir aber nicht sicher, ob deine Fitness dafür ausreicht? Diese Fragen helfen dir bei der Einschätzung:

  • Wie regelmäßig war ich in den letzten drei Monaten körperlich aktiv?
  • Welche Sportarten oder Aktivitäten mache ich regelmäßig und wie lange?
  • Habe ich aktuell oder hatte ich kürzlich Verletzungen, die mich beim Wandern beeinträchtigen könnten?
  • Kann ich problemlos etwa 15 Kilometer auf hügeligem Gelände wandern?
  • Bin ich bereit, mich in den kommenden Monaten gezielt auf den Trail vorzubereiten?

Wenn du diese Fragen guten Gewissens mit „Ja“ beantworten kannst, bist du für das Abenteuer schon bestens gerüstet! Eine Woche nach deiner Buchung erhältst du außerdem einen Trainingsplan, mit dem du dich gezielt auf die Tour vorbereiten kannst.

Hast du dennoch Zweifel und möchtest dich testen, bevor du auf die Trail gehst?

Versuche eines unserer Mikro-Abenteuer wie The Vosges TrailThe Mullerthal Trail oder The Packraft Trail.

Wie viele Kilometer wandere ich?

Insgesamt legst du in dieser Woche rund 75 Kilometer zurück. Tagesetappen liegen meist zwischen 12 und 22 Kilometern. Die Tage sind super ausgewogen gestaltet, sodass Streckenlänge und Höhenmeter perfekt zueinander passen.

Wie sehen die Unterkünfte aus?

Du verbringst eine Woche in gemütlichen Hütten mitten in der Wildnis, die von der Svenska Turistföreningen (STF) betrieben und gepflegt werden.

Die Hütten sind mit einem Holzofen, einer Gemeinschaftsküche und Schlafräumen mit Stockbetten ausgestattet. Da es in dieser abgelegenen Region keinen Handyempfang gibt, verfügen sie außerdem über ein Notfalltelefon. Einige Hütten haben einen kleinen Kiosk mit dem Nötigsten – für deine Mahlzeiten und Snacks solltest du dich aber nicht darauf verlassen.

Meistens gibt es weder Strom noch fließendes Wasser. Das Wasser wird direkt vor Ort aus natürlichen Wasserquellen bzw. einem Eisloch gewonnen und entsprechend aufbereitet. Eine Trockentoilette steht dir an jeder Hütte zur Verfügung.

Kann ich die Reise nach meinen Wünschen anpassen?

Wir bieten eine vollständig geplante Reise an, weshalb es nicht möglich ist, die Reisedauer und den Zeitplan anzupassen. Du bist jedoch frei, deine Reise eigenständig zu verlängern, indem du zum Beispiel ein paar Tage vor Ort bleibst oder in ein anderes Land weiterreist.

Wann kann ich diese Reise unternehmen?

Über den Kalender auf unserer Website kannst du alle aktuellen Abreisedaten, verfügbare Plätze und Preise einsehen.

Möchtest du persönlich benachrichtigt werden, sobald neue Abreisedaten online gestellt werden? Dann hinterlasse uns über dieses Formular unverbindlich deine Daten.

Preise & Buchungsbedingungen

Wie läuft die Zahlung ab?

Innerhalb von 5 Tagen nach deiner Buchung zahlst du eine Anzahlung, um deine Reise zu bestätigen. Den Restbetrag kannst du bis einige Wochen vor Abreise begleichen. Bis dahin kannst du auch noch Optionen zu deiner Buchung hinzufügen oder anpassen. Änderungen können dabei die Höhe deiner Anzahlung beeinflussen.

Du kannst mit verschiedenen Zahlungsmethoden bezahlen, darunter Banküberweisung, Mastercard, Klarna und Visa. Auch einen Travelbase-Gutschein kannst du bei der Zahlung einlösen.

Hat deine Zahlung nicht funktioniert? Überprüfe zunächst, ob du den Referenzcode korrekt eingegeben hast und ob das Limit deiner Karte ausreicht.

Kann ich meine Buchung noch ändern?

Die meisten Zusatzoptionen kannst du noch bis einige Wochen vor Reiseantritt ganz einfach hinzufügen oder stornieren. Beachte dabei jedoch die folgenden Regeln:

  • Verfügbarkeit & Zeitplan: Änderungen hängen immer von der jeweiligen Verfügbarkeit ab. Je schneller du dich entscheidest, desto größer ist die Chance, dass es noch klappt!
  • Reiserücktrittsversicherung: Dies ist die einzige Option, die du nach deiner Anmeldung nicht mehr hinzufügen oder stornieren kannst.
  • Flüge: Sobald dein Name bestätigt ist, kannst du den Flug nicht mehr stornieren. Ein Hinzufügen ist unter Umständen noch möglich, sofern noch Plätze verfügbar sind.
Kann ich meine Reise noch stornieren?

Es ist immer möglich, deine Reise zu stornieren. Hier findest du die allgemeinen Stornobedingungen. Außerdem kannst du auf die Superflex-Stornobedingungen zurückgreifen. Weitere Informationen findest du unter der FAQ "Was sind die Superflex-Stornobedingungen?".

Was sind die Superflex-Stornobedingungen?

Unsere Superflex-Stornobedingungen gelten für alle, die früh buchen.

Damit kannst du deine Reise entweder auf einen anderen Zeitraum innerhalb derselben Saison verschieben (abhängig von den Verfügbarkeiten) oder sie bis zu einem festgelegten Datum kostenlos stornieren. Das genaue Datum findest du im Anmeldeformular.

Ist die Superflex-Frist abgelaufen, greifen automatisch die allgemeinen Stornobedingungen.

Vorbereitung

Was ist im Foodpack enthalten?

Du bekommst leichte, energiereiche Mahlzeiten für eine ganze Woche, die perfekt auf Trekkingtouren abgestimmt sind:

  • Frühstück: 6x Real Turmat Frühstück
  • Mittagessen: 6x Real Turmat Mittagessen
  • Abendessen: 6x Real Turmat Abendessen

Vegetarische Optionen
Du isst vegetarisch? Kein Problem! Wähle deine Option einfach bei der Buchung aus und wir stellen dein Paket passend für dich zusammen.

Bietet ihr auch laktose- oder glutenfreie Foodpacks an?

Falls du Allergien, Unverträglichkeiten oder andere spezielle Ernährungsbedürfnisse hast (ausgenommen vegetarisch), empfehlen wir dir, deine eigenen gefriergetrockneten Mahlzeiten mitzubringen.

So kannst du sicher sein, dass du unterwegs genau das bekommst, was du brauchst.

Kann ich unterwegs Essen oder Getränke kaufen?

Auf dem King’s Trail kommst du, abgesehen vom Anfang und Ende der Woche, an keinen Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten vorbei. Deshalb bieten wir dir ein komplettes Verpflegungspaket mit gefriergetrockneten Mahlzeiten für Frühstück, Mittag- und Abendessen an.

Das Adventure Food Pack kostet 115 € (vegetarisch) bzw. 125 € (Standard). Die Mahlzeiten sind besonders leicht und lassen sich problemlos in deiner Pulka oder deinem Rucksack verstauen.

Wie extrem ist die Kälte wirklich?

Im Februar und März liegen die Temperaturen in Schwedisch-Lappland meist zwischen -15 und -20 °C. Klingt erst einmal kalt, aber die trockene Luft lässt die Temperaturen bei wenig Wind oft weniger eisig wirken als erwartet.

Mit der richtigen Kleidung lässt sich die Kälte gut aushalten. Tagsüber bist du ständig in Bewegung, und nachts schläfst du in beheizten Hütten. Mit der richtigen Vorbereitung bist du also bestens für die winterlichen Bedingungen gerüstet.

Wie ist die durchschnittliche Temperatur in Schwedisch-Lappland?

Im Winter liegt die Temperatur im Schnitt zwischen -10 °C und -20 °C. Da die Luft dort extrem trocken ist, fühlt es sich oft gar nicht so kalt an, wie das Thermometer anzeigt.

Damit du schön warm bleibst, setzt du am besten auf das Drei-Schichten-Prinzip:

  • Basisschicht: Feuchtigkeitsregulierende Thermounterwäsche (am besten aus Merinowolle, lass Baumwolle lieber zu Hause).
  • Mittelschicht: Ein warmer Fleece oder Wollpullover, der deine Körperwärme speichert.
  • Außenschicht: Eine wind- und wasserdichte, isolierende Jacke und Hose.

Pack außerdem unbedingt hochwertige Fäustlinge, eine warme Mütze und dicke Wollsocken ein, um deine Hände und Füße gut zu schützen.

Must ich wirklich meine gesamte Ausrüstung auf die Tour mitnehmen?

Ja, auf jeden Fall! Einen separaten Gepäcktransport gibt es auf dem Trail nicht. Da du von Hütte zu Hütte unterwegs bist, transportierst du dein gesamtes Gepäck einfach selbst in deiner Pulka.

Was erwartet dich bei den Hütten?

Jeden Tag übernachtest du in einer gemütlichen STF-Hütte. Die Hütten sind mit Stockbetten, Holzöfen, einer kleinen Küche sowie Tischen und Stühlen ausgestattet. Es sind einfache Unterkünfte, die alles bieten, was du für eine erholsame Nacht brauchst.

Draußen vor der Hütte findest du Trockentoiletten. Duschen gibt es unterwegs nicht – dafür kannst du dich zu Beginn in Abisko und am Ende in Nikkaluokta mit einer Dusche belohnen.

Bis auf die Hütte in Tjäktja erwartet dich außerdem fast jeden Tag eine Sauna. Einige Hütten haben auch einen kleinen Kiosk mit dem Nötigsten. Erwarte hier kein großes Sortiment, sondern vor allem kleine Snacks für unterwegs.

Bis auf die Hütte in Tjäktja wartet außerdem fast jeden Tag eine herrliche Sauna auf dich. Bei einigen Hütten gibt es zudem einen kleinen Kiosk für das Nötigste. Erwarte keine riesige Ausfall, sondern vor allem kleine Snacks für den Weg.

Kannst du in den Hütten mit Karte zahlen?

Ja! In den Hütten kannst du ganz bequem mit Kreditkarte bezahlen. Um auf Nummer sicher zu gehen, packst du am besten trotzdem ein paar Schwedische Kronen in bar ein, falls das Kartengerät mal streikt. Wir empfehlen dir, etwa 50 SEK Bargeld für unterwegs mitzunehmen.

Gibt es in den Hütten etwas zu kaufen?

Ja, klar! In einigen Hütten gibt es einen kleinen Kiosk für das Nötigste. Komplette Mahlzeiten bekommst du dort zwar nicht, aber für leckere Snacks wie Nüsse oder Süßigkeiten ist gesorgt. Bezahlen kannst du ganz entspannt mit Kreditkarte oder bar in Schwedischen Kronen (SEK).

Kann ich vor Ort Gas kaufen?

Ja, das geht problemlos! Für 15 € bekommst du bei uns eine Gaskartusche, die locker für die ganze Woche reicht. Wenn du deinen eigenen Kocher mitbringen möchtest, achte bitte darauf, dass er ein Schraubgewinde hat. Ein System zum Anstechen funktioniert mit unseren Kartuschen nämlich leider nicht.

Kannst ich mein Handy unterwegs aufladen?

In den Hütten entlang des King’s Trails gibt es keinen Strom und keine Steckdosen.

Damit deine Elektronik die ganze Woche durchhält, beachte einfach folgende Tipps:

  • Nimm genug Powerbanks mit: pack ausreichend voll geladene Powerbanks oder Ersatzakkus für die gesamte Tour ein.
  • Schütze deine Akkus vor der Kälte: Minusgrade ziehen die Batterie extrem schnell leer. Bewahre dein Handy und deine Powerbanks tagsüber in einer Innentasche nah am Körper auf und stecke sie nachts mit in deinen Schlafsack.

Was genau sind eigentlich Schneeschuhe?

Schneeschuhe sind spezielle Gestelle, die du ganz einfach unter deine Wanderschuhe schnallst. Sie verteilen dein Gewicht auf eine größere Fläche, sodass du im tiefen Schnee nicht einsinkst und entspannt von Hütte zu Hütte wandern kannst.

Die Technik hast du schnell raus, nach ein paar Metern läuft es ganz von selbst. Dazu noch ein Paar warme Socken und schon kann dein Winterabenteuer beginnen.

Wann muss ich anreisen und wann kann ich wieder abreisen?

Deine An- und Abreise hängt davon ab, welche Reisewoche du gebucht hast:

  • Donnerstag bis Donnerstag: Du kommst am ersten Donnerstag an und fliegst am letzten Donnerstag wieder nach Hause. Unser Tipp: Reise am besten schon am Mittwochabend nach Kiruna, damit du entspannt in dein Abenteuer starten kannst.
  • Samstag bis Samstag: Du kommst am ersten Samstag an und fliegst am letzten Samstag wieder nach Hause.

So sieht deine Woche aus

Zwischen An- und Abreise erwarten dich fünf volle Trekkingtage auf dem Trail sowie ein zusätzlicher Tag, den wir passend zu deiner Gruppe einplanen:

  • Gruppe A: Der zusätzliche Tag findet am Ende der Woche statt. Perfekt, um nach dem Trek noch etwas zu entspannen oder ein weiteres Abenteuer dranzuhängen.
  • Gruppe B: Der zusätzliche Tag liegt am Anfang der Woche. Du nutzt ihn zum Üben, zur Vorbereitung und um die Gegend rund um Abisko zu erkunden, bevor es auf den Trail geht.

Gibt es unterwegs Handyempfang?

Nein, auf dem Trail hast du so gut wie keinen Empfang. Gib deinen Liebsten zu Hause am besten vorab bescheid, damit sich niemand Sorgen macht. Keine Sorge, bei uns bist du in besten Händen!

Aber vielleicht ist genau das auch das Schöne daran: Leg dein Smartphone einfach mal zur Seite und genieße ein paar Tage ohne Nachrichten, Anrufe und ständigen Empfang. Abschalten gehört schließlich zum Abenteuer dazu.

Musst du deinen Rucksack während der Tour selbst tragen?

Nein, du musst das schwere Gepäck zum Glück nicht auf dem Rücken schleppen! Du transportierst deine Sachen zwar selbst, ziehst deine große Tasche und die schwere Ausrüstung aber ganz entspannt in einer Pulka hinter dir her. Auf dem Rücken trägst du nur einen kleinen Tagesrucksack. So hast du unterwegs deine Trinkflasche, eine extra Schicht Kleidung oder einen Snack immer sofort griffbereit.

Kannst du während der Tour irgendwo extra Gepäck lagern?

Nein, es gibt leider keine Möglichkeit, vor dem Start noch Sachen einzulagern. Alles, was du mit zum Startpunkt bringst, kommt auch mit auf den Trail in deiner Pulka oder deinem Tagesrucksack. Denk daran am besten schon beim Packen und nimm wirklich nur das mit, was du unbedingt brauchst. So bleibt dein Schlitten schön leicht und lässt sich viel einfacher ziehen!

Benutze ich immer eine Pulka?

Das hängt ganz davon ab, was du lieber magst. Wenn du auf Skiern unterwegs bist, empfehlen wir dir eine Pulka. Sie gleitet geschmeidig hinter dir her und macht das Vorankommen auf flachen Abschnitten viel einfacher. Wenn du dich für Schneeschuhe entscheidest, ist ein Rucksack meistens die bessere Wahl. Mit Schneeschuhen macht man natürlich etwas andere Bewegungen, was sich mit einer Pulka dahinter manchmal ein wenig unhandig anfühlt. Du möchtest abwechseln und beides ausprobieren? Das ist auch überhaupt kein Problem.

Brauche ich Skierfahrung?

Nein, du brauchst absolut keine Erfahrung! Wir nutzen nämlich spezielle Skier, die du ganz einfach an deinen eigenen Schuhen befestigst. Das lange Profil sorgt dafür, dass du kaum im tiefen Schnee einsinkst und angenehm übers Eis gleitest.

Es ist im Grunde mehr ein Skiwandern und hat wenig mit dem typischen Alpinski zu tun. Erfahrungsgemäß hast du den Dreh schon nach einem Tag raus und danach läuft es wie von selbst.

Was soll ich mitnehmen?

Einige Wochen vor deinem Start schicken wir dir eine detaillierte Packliste, zusammengestellt von unserem erfahrenen Team. Darauf findest du alles, was du für dein Abenteuer brauchst: von Kleidung über Ausrüstung bis hin zu praktischen Extras.

Material

Was ist der Unterschied zwischen Schneeschuhen und Skiern?

Beides bringt dich durch den Schnee, aber das Gefühl ist ein völlig anderes.

Schneeschuhe sind breite Rahmen, die du direkt unter deine normalen Wanderschuhe schnallst. Sie verteilen dein Gewicht und verhindern, dass du im tiefen Schnee einsinkst. Die Technik ist schnell gelernt: Wenn du gehen kannst, kannst du auch mit Schneeschuhen laufen. Sie sind ideal für steilere Abschnitte, dichte Wälder und wenn du mehr Gepäck dabei hast.

Skier, zum Beispiel Backcountry- oder Langlaufskier, gleiten über die Schneeoberfläche, anstatt dass du Schritt für Schritt durch den Schnee gehst. Auf flachen oder offenen Strecken bist du damit deutlich schneller und kommst flüssiger voran. Dafür brauchst du etwas mehr Technik und Balance, besonders bei Abfahrten und wenn du einen Schlitten hinter dir herziehst.

Auf dem King’s Trail bieten dir Schneeschuhe maximale Kontrolle, Stabilität und Komfort. Damit sind sie die perfekte Wahl für eine entspannte Tour durch die verschneite Wildnis.

Was ist eine Pulka?

Eine Pulka ist ein praktischer Transportschlitten, mit dem du dein Gepäck bequem durch den Schnee ziehst. Über zwei feste Zugstangen ist sie mit einem Hüftgurt verbunden, sodass du den Schlitten hauptsächlich aus der Hüfte ziehst.

Pulkas sind speziell für verschneite Wege gemacht und gleiten leicht über die Spur. So bleibt dein Rücken frei von schwerem Gepäck und du kannst deutlich entspannter unterwegs sein.

Kannst du deine normale Skikleidung für den King’s Trail nutzen?

Klassische Skikleidung ist für diesen Trek meist viel zu warm. Du bist den ganzen Tag in Bewegung und kommst schneller ins Schwitzen, als du denkst. Wichtig ist aber, dass du trocken bleibst, denn feuchte Kleidung kühlt dich in den Pausen schnell aus. Deshalb setzen wir auf das Schichtenprinzip:

  • Thermounterwäsche, am besten aus Merinowolle
  • Eine wind- und wasserdichte Hardshelljacke und eine passende Hose
  • Bei Bedarf einen technischen Pullover oder Fleece als Zwischenschicht
  • Eine warme Daunenjacke für die Pausen und Momente, in denen du dich nicht bewegst

Die dicke Skihose und schwere Skijacke kannst du also getrost zu Hause lassen. Die sind fürs Wandern oder Skiwandern zu warm.

Ich habe breite Füße und oft Probleme mit Schuhen. Gibt es verschiedene Modelle?

Unsere Leihskischuhe fallen recht breit aus und passen den allermeisten Abenteurern richtig gut. Wenn du dir unsicher bist, gib uns einfach deine Schuhgröße und am besten die Länge und Breite deines Fußes durch. Dann checken wir direkt mit unserem Partner vor Ort, ob ein passendes Modell am Start ist.

Sollte es vor Ort doch nicht optimal sitzen, kannst du die Tour ganz entspannt auf deinen eigenen festen Winterwanderschuhen mit Schneeschuhen machen.

Passen meine eigenen Ski- oder Snowboardschuhe auf die Nordic Skier beim King’s Trail?

Nein, deine normalen Ski- oder Snowboardschuhe passen leider nicht auf unser Material. Wir sind mit einem speziellen Nordic-Skisystem und passenden Leder-Skischuhen unterwegs. Die Bindungen funktionieren ganz anders als bei einer klassischen Alpin-Ausrüstung.

Kann ich mir diese Reise Ausrüstung bei euch leihen?

Auf jeden Fall! Du kannst bei uns eine warme Schnee- und Winterhose für 70 € mieten. So bleibst du selbst bei eisigen Temperaturen bestens geschützt. Für 25 € pro Person bekommst du außerdem für die gesamte Woche richtig warme Fäustlinge. Du kannst die Kleidung bis zwei Monate vor der Abreise ganz entspannt dazubuchen.

Ihr seid als Gruppe unterwegs und fragt euch, ob jeder eine eigene Pulka braucht?

Das kommt ganz darauf an, wie viel Gepäck ihr zusammen dabeihabt. Passt alles problemlos in eine einzige Pulka, reicht das völlig aus. Ihr könnt euch zum Beispiel mit einer Pulka und einem Rucksack ausstatten und euch unterwegs einfach immer wieder abwechseln.

Empfehlen wir dir eine Pulka?

Ja, auf jeden Fall! Eine Pulka:

  • gibt dir deutlich mehr Halt auf Skiern oder Schneeschuhen
  • entlastet deinen Rücken und deine Schultern spürbar
  • macht es dir viel leichter, lange Strecken im Schnee zu meistern

Ohne Pulka musst du dein ganzes Gepäck im Rucksack tragen. Im tiefen Schnee wird das schnell extrem schwer und du verlierst leicht die Balance.

Nimmst du am besten einen Rucksack oder eine Duffelbag mit?

Wir empfehlen dir eine Kombination aus einer wasserdichten Duffelbag (ca. 90L) und einem kleinen Tagesrucksack (ca. 30L). So liegt dein Hauptgepäck gut geschützt in deiner Pulka (dem Schlitten) und du hast die Dinge für den Tag schnell griffbereit im Tagesrucksack.

Ob du lieber eine Pulka ziehst oder einen vollen Rucksack trägst, entscheidest du ganz allein. Erfahrung brauchst du für die Pulka übrigens keine. Der große Vorteil: Schultern und Rücken bleiben von schwerem Gewicht verschont. Mit einem Rucksack bist du zwar etwas beweglicher, trägst aber die ganze Last direkt am Körper.

Bedenke einfach, dass wir unterwegs nicht ins Basislager zurückkehren und du alles dabei hast. Pack also so leicht wie möglich!

Musst du eigene Wanderstöcke mitbringen?

Du brauchst weder eigene Stöcke einzupacken noch vorab welche zu reservieren. Wir stellen vor Ort einfach allen Teilnehmern passende Wanderstöcke zur Verfügung.

Welche Hose solltest du einpacken?

Hardshell-Hose (kannst du auch bei uns leihen)
Eine richtige Hardshell-Schicht ist unverzichtbar, um den eisigen Wind, Regen und Schnee abzuhalten. Da deine Beine beim Wandern ständig in Bewegung sind, ist die Kombination aus einer atmungsaktiven Hardshell und einer Thermohose die perfekte Mischung aus Wärme und Belüftung, ohne dass du ins Schwitzen kommst.

Thermohose / Leggings
Pack eine gute Thermohose ein, die du direkt unter deiner Hardshell-Hose trägst. So eine Schicht ist schön atmungsaktiv und macht jede Bewegung im Gelände locker mit.

Lieber zu Hause lassen: Die Skihose
Von normalen Skihosen raten wir dir dringend ab. Die sind für stundenlanges Wandern einfach viel zu schwer und zu warm. Du kommst darin nur unnötig ins Schwitzen und das wird schnell unbequem.

Welche Unterwäsche solltest du einpacken?

Für dein Abenteuer auf dem King’s Trail packst du am besten 2 bis 3 Paar atmungsaktive Unterhosen ein. Setze dabei auf Merinowolle oder Synthetik und lass Baumwolle lieber zu Hause. Baumwolle speichert Feuchtigkeit, trocknet langsam und kann dadurch schnell zu unangenehmen Scheuerstellen führen.

Dazu kommen 1 bis 2 Sets Thermounterwäsche – jeweils ein langärmliges Oberteil und eine lange Unterhose – für kühlere Etappen und kalte Nächte im Zelt.

Merinowolle ist besonders praktisch: Sie nimmt kaum Gerüche an, wärmt auch im feuchten Zustand und kann problemlos mehrere Tage getragen werden. Unsere Empfehlung: Ein Paar trägst du beim Wandern, eines hast du als Wechselkleidung dabei und ein komplett trockenes Set hebst du dir zum Schlafen auf.

Welche Jacken sollte ich einpacken?

Damit du unterwegs angenehm warm bleibst, setzt du am besten auf die Kombination aus zwei Jacken. So bist du sowohl beim Wandern als auch in den Pausen bestens ausgerüstet:

1. Eine wasserdichte Hardshell-Jacke – für unterwegs

Wann tragen: Sie bildet deine äußerste Schicht, während du aktiv auf dem Trail unterwegs bist.

Vorteil: Eine gute wind- und wasserdichte Hardshell schützt dich zuverlässig vor den Elementen. Darunter kannst du je nach Temperatur weitere Schichten tragen und deine Kleidung flexibel anpassen, ohne zu schnell ins Schwitzen zu geraten.

Unser Tipp: Eine schwere Skijacke brauchst du dank des Schichtensystems nicht einzupacken.

2. Eine warme Daunenjacke – für die Pausen

Wann tragen: Deine Daunenjacke kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn du nicht mehr in Bewegung bist – zum Beispiel bei Pausen oder nach der Ankunft in der Hütte.

Worauf achten: Wir empfehlen eine warme Daunenjacke mit etwa 700 CUIN Bauschkraft oder mehr. Achte dabei auch auf eine ausreichende Füllmenge, damit sie dich bei den kalten Temperaturen zuverlässig warm hält.

Wichtig: Beim aktiven Wandern wird dir in einer warmen Daunenjacke schnell zu heiß und du beginnst zu schwitzen. Feuchtigkeit kann die Isolationsleistung der Daune verringern. Deshalb hebst du sie dir am besten für die Pausen und ruhige Momente auf.

Welche Socken sollte ich einpacken?

Da die Bewegung beim Nordic Ski ganz anders ist als beim normalen Skifahren, empfehlen wir dir warme Winterwandersocken statt klassischer Skisocken. Die bieten dir genau die richtige Mischung aus Wärme und Komfort für unterwegs.

Welches Schuhwerk brauchst du?

Das hängt davon ab, für welche Aktivität du dich entscheidest:

Wenn du mit Schneeschuhen unterwegs bist

Hierfür brauchst du wasserdichte Wanderschuhe der Kategorie B. Wichtig ist, dass sie deine Füße trocken halten, gut sitzen und noch etwas Platz für dicke Wintersocken bieten. Durch ihre stabile Konstruktion sitzen sie sicher in den Schneeschuhbindungen.

Normale Snowboots sind dafür nicht geeignet: Durch die weiche Konstruktion kann die Ferse in der Bindung rutschen, was schnell zu Blasen führen kann.

Wenn du dich für Nordic Ski entscheidest

Für die Skitour stellen wir dir spezielle Skischuhe zur Verfügung. Pack trotzdem am besten ein paar Blasenpflaster ein, damit du für alle Fälle gerüstet bist.

Zusätzlich solltest du ein Paar bequeme, wasserdichte Winterschuhe für die Anreise und die gemütlichen Abende in den Hütten mitbringen.

Transport

Kann ich die Flüge direkt über The King’s Trail buchen?

Ja, klar! Du kannst deine Flüge direkt über uns buchen, solange noch freie Plätze verfügbar sind.

Unsere Flugpakete beinhalten sowohl das Aufgabegepäck als auch die Transfers vor Ort:

  • Ab Düsseldorf (samstags): Direktflüge hin und zurück gibt es ab 350 € (inklusive 23 kg Aufgabegepäck und Shuttle Transfer).
  • Ab Brüssel oder Amsterdam: Flüge hin und zurück starten ab 430 € (inklusive 23 kg Aufgabegepäck und Shuttle Transfer).
  • Anreise am Donnerstag: Die Verbindungen am Donnerstag sind oft etwas unpraktisch. Du kannst aber am Mittwoch einen Direktflug über uns buchen und eine Zwischenübernachtung in Kiruna einlegen. Wenn du das Hotel über uns buchst, holt dich unser Shuttle am nächsten Tag direkt dort ab.

Wichtig bei eigener Anreise: Falls du deinen Transport selbst organisierst, plane bitte so, dass du bis spätestens 20:00 Uhr an der Abisko Turiststation ankommst.

Was passiert, wenn mein Flug nicht zur gleichen Zeit wie der Gruppenflug geht?

Falls dein Flug nicht zur gleichen Zeit wie der der Gruppe geht, kannst du ganz entspannt einen eigenen Transfer organisieren.

Da du die letzte Nacht nicht mehr draußen auf dem Trail, sondern in einer Unterkunft in der Nähe von Kiruna verbringst, kannst du deinen Transfer ganz flexibel an deine Flug- oder Zugverbindung anpassen. Die offizielle Tour endet in Nikkaluokta Sarri, von wo aus du zur Unterkunft weiterreist.

Wenn du anschließend einen privaten Transfer von unserer Unterkunft zum Flughafen oder Bahnhof in Kiruna benötigst, kannst du diesen ganz einfach über Taxi Kiruna buchen.

Fahre ich das letzte Stück selbst mit dem Schneemobil?

Nein, darum kümmern sich erfahrene Fahrer. Du sitzt bequem in einem Schlitten, der hinter dem Schneemobil gezogen wird. Auch dein Gepäck wird direkt im Schlitten verstaut, sodass alles gemeinsam zum nächsten Ziel gebracht wird.

Die Fahrt von der letzten Hütte in Singi nach Kebnekaise dauert je nach Wetter etwa 1 bis 2 Stunden. Von Kebnekaise nach Nikkaluokta sind es anschließend noch einmal rund 30 Minuten.

Die Transfers sind bereits vollständig im Reisepreis enthalten. Zieh dich dafür unbedingt warm an, auf dem Schneemobil kann es ordentlich kalt werden!

Allgemein

Was passiert bei extrem schlechtem Wetter oder wenn ich mich verletze?

Jede Situation ist anders, daher lässt sich nicht genau vorhersagen, wie im Ernstfall vorgegangen wird. Unsere Guides sind jedoch professionell ausgebildet und wissen, wie sie auch in schwierigen Situationen reagieren müssen. Bei schlechtem Wetter, Verletzungen oder anderen Problemen kannst du dich jederzeit direkt an sie wenden – gemeinsam entscheiden sie, welche Option am sichersten ist.

In der Praxis kann das zum Beispiel so aussehen:

  • Schlechtes Wetter: Die Guides können die Route oder das Tempo anpassen oder die Gruppe vorübergehend in einer nahegelegenen Hütte unterbringen, bis sich die Bedingungen verbessern.
  • Verletzungen: Bei leichten Beschwerden können Tempo oder Gepäck angepasst werden. Sollte das Weitergehen nicht mehr sicher oder möglich sein, können die Guides über ein Satellitenkommunikationssystem Hilfe anfordern und bei Bedarf eine Evakuierung mit dem Schneemobil oder Hubschrauber organisieren.
Gibt es vor Ort Unterstützung?

An jedem Abreisetag ist ein Team aus erfahrenen Guides dabei. Sie kennen die Route wie ihre Westentasche und haben die schönsten Wege und Unterkünfte für dich ausgesucht. Und falls unterwegs mal was sein sollte, sind sie direkt da, um dir zu helfen.

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